Treten Sie zurück!
Offener Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Klaus Wowereit und seinen Stellvertreter Matthias Platzeck
Sehr geehrter Herr Wowereit,
sehr geehrter Herr Platzeck,
Sie haben es in Gestik und Mimik nicht verhehlen können und deutlich artikuliert,
dass Sie „stinksauer“ wegen der Verschiebung der Eröffnung des Großflughafens BER sind. Sie müssen sich nun viele unangenehme Fragen gefallen lassen.
- Wer hat dieses Desaster zu verantworten?
- Wollen Sie uns Bürgern wirklich weismachen, dass Sie von allem nichts
gewusst haben? - Wollen Sie uns ernsthaft glauben machen, dass Ihr Name in
Wirklichkeit „Hase“ ist? - Für wie dumm halten Sie uns eigentlich?
- Was sind die wahren Gründe für dieses Debakel?
- Wollen Sie uns wirklich vorgaukeln, dass der Brandschutz die alleinige Ursache für diese Fehlplanung ist? An ein paar hundert nicht ordnungsgemäß funktionierenden Türabsperrungen, zu wenig Check-in Schaltern und noch nicht richtig funktionierender Gepäckabfertigung kann es doch nicht liegen!
- Haben wir etwa eine Baumafia?
- Wer ist für diese Fehlplanung und das inkompetente Handeln verantwortlich?
Doch wohl nicht Rainer Schwarz als Bauernopfer? - Wo waren Sie, als Ihre Aufsichtspflicht – gerade in der Endphase des
Baus – dringend erforderlich war? - Wie kann es angehen, dass kurz vor Eröffnung des Großflughafens nur ein Bruchteil von Schallschutzmaßnahmen durchgeführt ist? Die Schallschutzmaßnahmen werden erheblich teurer u. a. auch wegen der jahrelangen Täuschung hinsichtlich der wahren Flugrouten, da weit mehr Bürger durch Lärm und Luftverschmutzung betroffen sind, als vorher angegeben. Wie lange wollen Sie uns noch belügen?
- Was kostet jede weitere Verzögerung der Flughafeneröffnung?
- Was ist mit den unausweichlichen Schadensersatzforderungen?
- Wer zahlt die Zeche?
Natürlich sind es wir Steuerzahler, die mal wieder die Dummen sind! Wir sind uns sicher, dass Sie das nicht interessiert, da es ja nicht Ihr Geld ist!
Doch wir sagen: Es reicht!
Wir haben es satt! Wir sind nicht länger gewillt, für Dilettantismus und Unfähigkeit die uns dann präsentierte Rechnung zu begleichen! Meine Herren! Übernehmen Sie endlich persönlich die Verantwortung und treten Sie zurück!
Mit freundlichen Grüßen
Renate und Knut Wenzel als Mitstreiter der Bürgerinitiative
Spandauer Süden gegen Fluglärm
am 12. Mai 2012
Hinterlasse eine Antwort Antworten abbrechen
Chaos-Flughafen:
- EU-Verfahren: Fluglärmgegner schöpfen Hoffnung
- Das Schweigen der Kontrolleure
- Wie lange flattern sie noch? Die Murks-Piloten
- 300 Millionen in den Sand gesetzt aber weiterhin Fraß für Schulkinder
- Arrogant, abgehoben, überfordert
- Deichgraf auf dem Rollfeld
- Westentaschen-Berlusconi
- Baustelle des Schreckens
- Das wird Wowereits Anfang vom Ende
- Berliner Luftnummer
- Pannenbürgermeister fährt die ganze Hauptstadt in die Pleite
- 15.000.000 € kostet jeder Monat Verzögerung am BER
- Brüssel droht mit Verfahren gegen Berliner Flughafen
- CDU verlangt von Flughafenchef Verzicht auf Abfindung
- Planer prüfen BER-Komplett-Umbau



Den Politikern scheinen die gegen Fluglärm und Nachtflugverbot abgegebenen Stimmen ohne Bedeutung -selbst,wenn 10.000 ungültig sind,sind es immerhin ca.150.000 Menschen,die gegen die Ausweitung des Fluglärms gestimmt haben- Auf diese Stimmen können die Herrschaften scheinbar verzichten!
Kompromisse zum Wohl aller Wähler scheint es nicht zu geben oder dienen nicht der Wirtschaft. Armes Deutschland…
Bezüglich Wowereit habe schon einmal gesagt:wer zuletzt lacht lacht am besten…
Ich glaube, der Flughafen Schönefeld wird nie eröffnet!!
Sehr geehrter Herr Wowereit!
Wie sagten Sie auf Ihre unnachahmliche Art kürzlich an die Adresse der Kritiker von Flugrouten und Nachtflugregelung am BER – das war natürlich noch vor der ver- masselten Eröffnung des BER – _ “…..und jetzt muss aber auch mal gut sein!”
Ja, Herr Wowereit, jetzt muss aber auch mal gut sein mit der Arroganz, mit der Sie noch immer versuchen, alle sachlichen Argumente, die für eine Begrenzung der Belastung der Bevölkerung Berlins und Brandenburgs durch die grandiose Fehlplanung BER, einfach wegzuschieben und lächerlich zu machen.
Es ist unser Recht als Bürger uns mit allen legitimen Mitteln gegen die Zumutungen von Politik und Wirtschaft zu wehren, Vorschläge zu machen und Forde-rungen zu stellen. Die Politiker haben die Pflicht, auf die Bürger zu hören und gesundheitlichen, sozialen und materiellen Schaden von ihnen abzuwehren. Das scheint Sie nicht zu interessieren? Warum sind Ihnen die wirtschaftlichen Belange der Airlines und der Flughafengesellschaft wichtiger, als die Gesundheit und der Werterhalt von Grundstücken und Häusern der betroffenen Menschen? Warum gehen die daraus resultierenden Kosten fpr die Betroffenen und für das kollektiv finanzierte Gesund-heitssystem nicht in Ihre Wirtschaftlichkeitsüberle-gungen ein? Warum haben Sie Ihr (Eltern-)Haus im Süden Berlins rechtzeitig veräussert? Offenbar wussten Sie lange vor September 2010, wie die Flugrouten wirklich verlaufen würden.
Ihr hochfahrendes Verhalten als Regierender Bürger-meister und Ihr Versagen als Aufsichtsrat disquali-fizieren Sie für beide Positionen!
Ja, “jetzt müsste aber auch mal gut sein mit Ihnen”, aber leider sitzen Sie noch eine Weile fest.
Setzen Sie sich die verbleibende Zeit endlich für die Bürger ein und tun Sie, was Ihnen Ihr Einfluss ermög- licht, um die Belastungen durch Lärm- und sonstige Emissionen durch Flüge Tag und Nacht über unsere Köpfe hinweg zu begrenzen!
Wenden Sie sich an die Bevölkerung Berlins und sagen Sie Ihnen die Wahrheit über die Tatsache, dass ganz Berlin überflogen werden wird.
Sagen Sie den Berlinern, was das hinsichtlich Lärm und anderen Emissionen (Feinstaub, Kerosin) zur Folge haben wird.
Klären Sie die Berliner über das Volksbegehren für ein Nachtflugverbot (Verbot regulären Nachtflugs während 22.00 und 6.00 Uhr) auf und bitten sie sie, sich in Ihrem eigenen und dem Interesse der direkt Betroffenen daran zu beteiligen.
Sagen Sie den Berlinern, dass Sie der Meinung sind, dass nicht nur Menschen, wie Sie, die in nächtlich verkehrs-beruhigten Straßen wohnen, ein Anrecht auf Ruhe in der Nacht haben?
In Erwartung Ihrer b ü r g e r m e i s t e r l i c h e n Schritte,
H. B.-Leib
Herr Wowereit-wie kann es sein dass Sie als Aufsichtsrat weder Rat annehmen noch Aufsicht führen wollen? Jeder normale Angestellte wäre nach so viel Vernachlässigung seiner Pflichten nicht mehr tragbar in seinem Job.Aber ein Bauernopfer ist ja schon gefunden-oder sind die Vielzahl der Berichte über die Disertation vom technischen Geschäftsführer nur Zufall?
Sehr geehrter Herr Wowereit, mit welcher Arroganz Sie unsere Stadt regieren spiegelt sich mit dem Desaster des neuen Flughafens wieder. Sie sitzen dort im Aufsichtsrat und haben von nichts gewusst.Was glauben Sie eigentlich, wie dumm die Bürger dieser Stadt sind. Jetzt reicht es endlich mit ihrem Dilettantismus. Sie und Herr Platzeck gehören nicht mal auf die Resevebank, sie gehören beide weg. Nur so hat die Stadt Berlin und dass Land Brandenburg eine Chance sich positiv zu entwickeln.
Meinungen, Fakten und Beweise: “gefällt mir”
Im Aufsichtsrat sitzen und keine Ahnung gehabt zu haben. Wer glaubt denn noch an den Osterhasen?
Herr Wowereit,
seien Sie konsequent! Werden Sie Flughafenmeister! Schluß mit Bürgermeister! Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.
Wer dermaßen beim Management versagt, ist nicht nur eine Fehlbesetzung als Aufsichtsrat, sondern auch als Regierender Bürgermeister und Ministerpräsident. Es wird Zeit, dass die Opposition in Berlin und Brandenburg lautstark den Rücktritt von Wowereit und Platzeck fordert.
unfähige Politiker schieben sich nur noch wegen des Geldes Posten und Ihren Freunden zu. Deutschland entwickelt sich zu einer Bananenrepublick. Beenden Sie diesen Dilettantismus !!!