Noch Fragen?
Jeder will gerne in den Urlaub fliegen!
Wir auch! Wir kämpfen deshalb nicht gegen den Flughafen sondern gegen die geplanten Flugrouten, die entgegen der ursprünglichen Planung des Flughafens
heute anders festgesetzt wurden.
Die Urlaubsflüge müssen bezahlbar bleiben.
Die Einhaltung der ursprünglichen Routen führt lediglich zu einer Verteuerung
der Flüge von wenigen Cent.
Tegel, Spandau und andere Berliner Bezirke mussten
den Flugverkehr jahrelang ertragen. Was habt ihr dagegen getan?
Sicherlich mussten die überflogenen Bezirke jahrelang extremen Fluglärm ertragen, aber beim Bau des Flughafens Tegels musste Berlin sich an die Vorgaben der Alliierten halten. Im Übrigen sind viele Bürger erst nach dem Bau vom Flughafen Tegel dorthin gezogen, so dass sie vorher über die Existenz von Fluglärm Bescheid wussten, während wir nun unfreiwillig mit An- und Abflügen konfrontiert und belastet werden.
Das bisschen Fluglärm schadet doch nicht.
Der neue Flughafen soll weit mehr Flüge abwickeln: bisher waren es in Tegel 77.000 Flüge pro Jahr, BER plant 360.000 Flüge pro Jahr und wird größere Maschinen als in Tegel aufnehmen, so dass die Belastung für uns wesentlich höher werden wird als bislang vermutet. Das Bundesumweltamt empfiehlt ein Nachtflugverbot ab 22.00 Uhr. Kann man sich da so sicher sein – eine abenteuerliche Behauptung!
Irgendwo lang müssen sie doch fliegen!
Klar, aber doch nicht über dichtbesiedeltes Gebiet. Tegel und Tempelhof werden geschlossen, um Berlin von Überflügen zu entlasten, und dann werden Routen geplant, die erneut über das Stadtgebiet führen und tausende von Menschen mit Lärm und Emissionen überziehen. Mehr Irrsinn ist kaum denkbar!
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